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      Miteinander Teilen - Gemeinsam Handeln

      "Miteinander Teilen - Gemeinsam Handeln" ist eine Aktion, in der katholische und evangelische Christinnen und Christen gemeinsam ihre Solidarität mit den Armen und Rechtlosen in der Einen Welt zum Ausdruck bringen. Die beiden kirchlichen Hilfswerke MISEREOR und Brot für die Welt stellen dazu monatlich ein konkretes Projekt vor. 


      Monatsprojekte 2019

      Mai: Indonesien - Ein Guter Start ins Leben

      Es ist früher Morgen auf der Insel Alor. Im Dorf Mataru versammeln sich mehr als ein Dutzend Frauen. Fast alle haben ein Baby auf dem Rücken. Die Entwick-
      lungsorganisation Bethesda hat sie zum Kochkurs eingeladen. „Die Frauen haben vor Kurzem entbunden“, erklärt Projektleiter Choirul Anang. „Wir haben sie und
      ihre Babys gewogen und vor allem die eingeladen, die unterernährt sind. Wir möchten ihnen zeigen, wie vielfältig und gesund man von dem leben kann, was auf unseren Feldern und in unseren Gärten wächst.“

      Zum Monatsprojekt Mai 2019


      April: Malawi - Zukunft planen - aufgeklärt leben

      Malawi ist eines der ärmsten Länder der Welt. Gerade junge Menschen leiden nicht nur unter finanzieller Not, sondern auch unter fehlenden Bildungschancen.
      So können 40 Prozent der Bevölkerung weder lesen noch schreiben. Weil es zudem in den Schulen kaum Aufklärung und Gesundheitsbildung gibt, gehen junge Frauen und Männer oft unbedarft mit wichtigen Themen wie Sexualität, Familienplanung oder Drogengefahren um. Mit dramatischen Folgen: Mehr als 10 Prozent der Malawier sind mit dem HI-Virus infiziert.

      Zum Monatsprojekt April 2019


      März: Venezuela - Eine starke Stimme für Frauenrecht

      Ein Leben in Angst vor Gewalt ist für Venezuelas Frauen viel zu oft bitterer Alltag. Misshandlungen und Drohungen verletzen sie nicht nur in der Familie,
      auch am Arbeitsplatz und in der Öffentlichkeit sind Übergriffe keine Seltenheit. Als seien sie Menschen zweiter Klasse, werden selbst angezeigte Gewalttaten von
      der Justiz verschleppt oder gegen die Frauen gewendet. Bestraft und verurteilt werden dann nicht die Täter, sondern die Opfer wegen „übler Nachrede“.

      Zum Monatsprojekt März 2019


      Februar: Kongo - Handwerk statt Krieg

      Verschleppt und zum Kämpfen gezwungen: So erging es Murhula Bashimbe kurz nach seinem 13. Geburtstag. Er ist einer von Zehntausenden Mädchen und Jungen, die in den letzten 20 Jahren im Kongo als Kindersoldaten missbraucht wurden. Bis heute kann er kaum über die furchtbaren Erlebnisse sprechen. „Der Krieg hat eigene Gesetze“, sagt er leise - dankbar, das Grauen endlich hinter sich gelassen zu haben. Konzentriert führt er dabei ein Schleifpapier über den Korpus der Gitarre, die er gerade baut. Er ist froh, jetzt etwas zu schaffen, das Freude bringt, statt Leben zu zerstören.  

      Zum Monatsprojekt Februar 2019


      Januar: Philippinen - Harmoniezonen für den Frieden

      Ein friedliches Miteinander der Bevölkerung auf Mindanao, der zweitgrößten Insel der Philippinen, ist nicht selbstverständlich. Jahrhundertelang förderte die
      Politik den massiven Zuzug von Christen aus anderen Landesteilen, denen es um Landraub und Ressourcenabbau ging. Die ansässigen Muslime wurden zur Min-
      derheit, fühlten sich wirtschaftlich und politisch diskriminiert und in ihrer Religion bedroht. Heute terrorisieren Rebellen und Widerstandsgruppen die Bevölkerung. So belagerten 2017 radikal-islamistische Terrorgruppen die Stadt Marawi und zerstörten sie fast völlig.     

      Zum Monatsprojekt Januar 2019


      Monatsprojekte 2018

      Dezember: Simbabwe - Im Herzen bin ich wie Du!

      "Ich möchte Wissen aufsaugen wie ein Schwamm", begeistert sich Memory Chibura, Schülerin der elften Klasse im Jairos Jiri Center in Harare. Die 18-Jährige leidet an der Glasknochenkrankheit. Dass sie in  Kürze ihr Abitur machen wird, grenzt an ein Wunder. Denn in Simbabwe ist es für Kinder mit Behinderung schwierig, überhaupt eine Schule zu besuchen. Viele bleiben ein Leben lang von Bildung und der Chance auf ein eigenständiges Leben ausgeschlossen.

      Zum Monatsprojekt Dezember 2018


      November: Mongolei - Lichtblicke für Slumkinder und ihre Mütter

      Armut, Not und der Verlust der Lebensgrundlage spülen immer mehr mongolische Nomaden auf der Suche nach einem besseren Leben in die Städte des Landes - besonders in die Hauptstadt Ulan-Bator. Denn in ihrer angestammten Heimat haben diese Menschen keine Perspektive mehr. Mit einem Leben in der Stadt verbinden sie große Hoffnungen - und werden meist bitter enttäuscht.

      Zum Monatsprojekt November 2018


      Oktober: Kongo - Das Leben dreht sich im Kreis(verkehr)

      Tagelöhnerei, Handel und Kleintransporte ernähren die Menschen im Makala-Viertel, einem dichtbesiedelten Vorort der kongolesischen Hauptstadt Kinshasa. Sein Mittelpunkt ist der Ngaba-Kreisverkehr, ein Knotenpunkt zahlreicher wichtiger Fernverbindungen in der Region, umgeben von Bushaltestellen, Marktständen und fliegenden Händlern. Dazwischen: Hunderte von Straßenkindern jeglichen Alters.

      Zum Monatsprojekt Oktober 2018


      September: Ecuador - Die Schöpfung bewahren zum Überleben!

      Mit bis zu 6.000 Metern Höhenunterschied und seiner einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt zwischen Küste, Hochgebirge und Amazonas gilt Ecuador als eines der artenreichsten Länder der Erde. Doch dieses Naturparadies ist bedroht. Und mit ihm die indigenen Völker, deren Lebensgrundlage der Regenwald ist. Agrarindustrie,  Holzwirtschaft und Erdölkonzerne fressen sich immer weiter in die kostbare Natur - mit katastrophalen Folgen.

      Zum Monatsprojekt September 2018


      August: Philippinen - Unsere Kinder brauchen Schutz!

      Kinder sind Geschenke Gottes. Gemeint sind vor allem damit nicht nur die Liebe und Freude, die Kinder ins Leben ihrer Familien bringen. Doch in einem Land, in dem die sozialen Netze für die Ärmsten bei Weitem nicht ausreichen, um das Überleben zu sichern, werden Kinder so früh wie möglich zu Mitverdienern der Familie.

      Zum Monatsprojekt August 2018


      Juli: Peru - Von der Straße zurück in die Gesellschaft

      Hohe Arbeitslosigkeit, Armut, Mangelernährung und fehlende Perspektiven prägen das Leben der Kinder und Jugendlichen in der peruanischen Hauptstadt Lima. Voller Hoffnung auf bessere Arbeit ziehen Familien aus ländlichen Regionen in die Randgebiete der über Elf-Millionen-Metropole. Aber meist zerplatzen ihre Träume jäh. Mit Enttäuschung und Bitterkeit steigen Alkohol- und Drogenmissbrauch. Das Leben wird unerträglich.

      Zum Monatsprojekt Juli 2018


      Ich unterstütze die Aktion "Miteinander teilen"
      EINMALIG
      MONATLICH
      36 € 50 € 100 € 330 €
      Wie Ihre Spende helfen kann: 50 Euro reichen aus, um 100 Straßenkinder in Indien mit Schiefertafeln und Kreide auszustatten.
      Spenden per Überweisung:      Konto 10 10 10      BLZ 370 601 93      Pax-Bank Aachen      IBAN DE75 3706 0193 0000 1010 10      BIC GENODED1PAX

      Das Bischöfliche Hilfswerk MISEREOR e. V. ist wegen Förderung der Entwicklungszusammenarbeit nach dem Freistellungsbescheid des Finanzamtes Aachen-Stadt, Steuer-Nr. 201/5900/5748, vom 07.03.2019 für das Jahr 2017 nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes von der Körperschaftsteuer befreit.


      Drei Fragen zur Aktion

      "Miteinander Teilen" ist eine gemeinsame Aktion von MISEREOR und Brot für die Welt, die zum Mitmachen einlädt. Über Länder- und Religionsgrenzen hinweg reichen sich Menschen solidarisch die Hände und helfen einander. Als sichtbares Zeichen gelebter Ökumene entwickeln katholische und evangelische Christinnen und Christen Wege aus Armut und Not. Wichtigstes Ziel: die Lebenssituation von hungernden und Not leidenden Menschen weltweit nachhaltig zu verbessern. Dazu stellen die beiden kirchlichen Hilfswerke monatlich ein konkretes Projekt vor und bitten um Spenden. Zu dieser 50-jährigen Tradition von Barmherzigkeit und Nächstenliebe sind Sie ganz herzlich eingeladen.

      Weil Hunger, Armut und Not in der Welt viele verschiedene Ursachen und Gesichter haben, lenkt jeder Monat die Aufmerksamkeit auf ein besonderes Entwicklungsprojekt. Es lädt ein zu solidarischem Beten, Denken und Handeln. Dabei sind die Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika, die ihr Leben zum Besseren wenden möchten, Partner auf Augenhöhe. Die finanzielle Unterstützung, die sie erfahren, ist möglich durch die Spenden, um die "Miteinander Teilen" monatlich bittet.

      Lesen Sie auf jedem Kalenderblatt, wie viel Gutes Sie mit Ihrer Spende bewirken. Sie entscheiden, wie viel, wie oft und auf welchem Weg Sie spenden möchten. Und wenn Ihnen ein Hilfsprojekt besonders am Herzen liegt, können Sie es gezielt unterstützen. So sehen und spüren Sie selbst, dass miteinander teilen weit mehr ist als finanzielle Hilfe. Es bedeutet: Menschen verbinden, Notleidenden helfen, Orte der Hoffnung schaffen und gemeinsam eine bessere Zukunft aufbauen.


      Materialien zu Miteinander Teilen

      Miteinander Teilen - Gemeinsam Handeln Kalender 1. Halbjahr 2019
      Aktionsmaterial

      "Miteinander Teilen - Gemeinsam Handeln" ist eine Aktion, in der katholische und evangelische...

      "Miteinander Teilen - Gemeinsam Handeln" ist eine Aktion, in der katholische und evangelische Christinnen und Christen gemeinsam ihre Solidarität mit den Armen und Rechtlosen in der Einen Welt zum Ausdruck bringen. Lesen Sie auf jedem Kalenderblatt, wie viel Gutes Sie mit Ihrer Spende bewirken.

      Sie entscheiden wie viel, wie oft und auf welchem Weg Sie spenden möchten. Und wenn Ihnen ein Hilfsprojekt besonders am Herzen liegt, können Sie es gezielt unterstützen.

      •  Herausgeber: Brot für die Welt | MISEREOR
      •  Erscheinungsjahr: 1. Halbjahr 2019

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      Fastenaktion 2019

      Gestalten Sie die nächste Fastenzeit in Ihrer Gemeinde. Höhepunkt ist der MISEREOR-Sonntag am 7.  April 2019 mit der Kollekte für die Projektarbeit.

      Zur Fastenaktion 2019

      Ideen für Gottesdienste

      Nutzen Sie unsere Materialien, die Sie in Ihrer Gemeinde unter anderem für Gottesdienste, Wort-Gottes-Feiern und Meditationen einsetzen können.

      Zu den Gottesdienstimpulsen

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