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      Kampagne

      Kohlestopp global: Für einen echten Kohleausstieg!

      Die Kohlekommission schlägt vor, dass Deutschland 2038 aus der Kohle aussteigt. Aber bis dahin laufen unsere Kraftwerke weiter – auch mit Kohle aus Südafrika und Kolumbien.

      So fördern wir dort Umweltzerstörung und Gewalt. Das muss aufhören. Gemeinsam schaffen wir den echten Ausstieg.

      Ihre Stimme ist wichtig

      Kohleausstieg? Klimasschutzgesetz? Klartext! Schreiben Sie Leserbriefe oder Kommentare im Internet

      Jetzt mitmachen


      Welchen Schaden richtet die importierte Kohle an?

      Deutschland ist europäischer Kohle-Importmeister. Denn die deutschen Steinkohlekraftwerke laufen schon jetzt überwiegend mit Kohle aus Ländern wie Kolumbien, Russland oder Südafrika.

      Dort verseucht der Kohlebergbau Wasser und Luft, so dass viele Menschen in den Kohlerevieren krank werden. In Kolumbien verschärft der Bergbau Wasserknappheit und Hunger so sehr, dass Kindern verhungern.

      Für die riesigen Tagebaue werden Menschen aus ihrer Heimat ohne Entschädigung vertrieben. Gewalt bis hin zu Morden von Menschenrechtsverteidigern und Aktivisten sind in vielen Kohlerevieren weltweit trauriger Alltag.

      Trotzdem investieren deutsche Unternehmen ungebremst in weltweite Kohlegebiete. Außerdem exportiert Deutschland Kohletechnologie und fördert über Kredite den Bau von Kohlekraftwerken.


      Warum brauchen wir den schnellen Kohleaustieg?

      Wegen seiner Kohlekraftwerke gehört Deutschland zu den Ländern, die am meisten Treibhausgase produzieren. Allein die jährlich rund 50 Millionen Tonnen importierte Steinkohle schaden dem Klimagefüge. Denn jede siebte Tonne Treibhausgas, die Deutschland ausstößt, entsteht aus dieser Steinkohle. Dazu kommt der größere Anteil der noch schädlicheren Braunkohle.

      Um die Klimakatastrophe zu verhindern, brauchen wir einen schnellen weltweiten Kohleausstieg. Auch für die Beschäftigen der Kohlebranche und die Menschen in den Kohlerevieren. Denn je früher der Kohleausstieg vereinbart ist, desto mehr Möglichkeiten gibt es für einen erfolgreichen Strukturwandel.


      Der "Rauchmelder“ ist ein regelmäßiger Newsletter von MISEREOR zum globalen Kohlestopp. Hier informieren wir Sie aktuell über den Fortgang der Kampagne und weitere MISEREOR-Aktionen.


      Was fordert MISEREOR?

      • Den kompletten Ausstieg aus der Kohleverstromung, und damit auch das Ende aller Kohleimporte nach Deutschland

      • Bis zum Ende der Steinkohle die gesetzliche Verpflichtung der Unternehmen die Menschenrechte in den Abbaugebieten zu achten

      • Das Ende der Exportförderung von Kohletechnologien und Kohleinfrastruktur ins Ausland


      Die weltweiten, zerstörerischen Folgen der Kohleindustrie werden häufig relativiert oder verneint. Wir haben wichtige Argumente zusammengefasst, warum wir einen echten Ausstieg brauchen. Bringen wir Licht ins Dunkel der Kohle!

      Jetzt Argumentarium herunterladen oder bestellen


      Was kann ich tun?

      Kommentieren Sie Artikel, schreiben Sie Leserbriefe
      So schaffen Sie Öffentlichkeit. In jeder Ausgabe des "Rauchmelders" verlinken wir auf aktuelle Berichte verschiedener Medien, bei denen Sie kommentieren können, was Sie vom deutschen Kohleimport halten.

      Fragen Sie Ihren Stromanbieter
      ... woher genau der eigene Strom kommt - dranbleiben und nachhaken lohnt sich.

      Sprechen Sie mit Ihren Abgeordneten
      Nutzen sie die kommende Europawahl um Ihren Abgeordneten deutlich zu machen, das das Thema Kohleaustieg mit dem Ende der Kohlekommission nicht abgehakt ist.


      Webinar zum Bürgerlobbying

      Die Bundesregierung diskutiert das Klimaschutzgesetz, die Medien berichten - und überall gehen junge Menschen für den Klimaschutz auf die Straße. Machen auch Sie Politik und Wirtschaft klar, dass es Zeit ist zu handeln. Werden Sie inhaltlich und taktisch fit, um Abgeordnete, Kandidatinnen und Kandidaten sowie Energieunternehmen in die Pflicht zu nehmen. Webinar anschauen

       


      24.10.2018 - 14:13

      Kolumbien: „Wir sind die Opfer des Bergbaus!“

      In den Kohleregionen Kolumbiens leiden vor allem Kinder unter der hohen Luftverschmutzung. Aber das ist nicht das einzige Problem.

      via Wordpress

      31.03.2017 - 14:30

      Widerstand gegen Kohle-Energie in Südafrika

      Unsere Partner in Südafrika kennen die fatalen Folgen der Kohleförderung und setzen sich für die betroffenen Menschen und für kohlenstoffarme Entwicklung ein. Südafrika – „Sie nennen es „Entwicklung“...

      via Wordpress

      26.02.2019 - 14:34

      Südafrika: Warum Frauen gegen Kohleminen kämpfen

      In Brüssel haben wir Samantha Hargraves aus Südafrika getroffen. Sie arbeitet für WOMIN, ein afrikanisches Bündnis von Organisationen, die Frauen in elf Ländern in ihrem Widerstand gegen Großprojekte...

      via Wordpress

      Der "Rauchmelder“ ist ein regelmäßiger Newsletter von MISEREOR zum globalen Kohlestopp. Hier informieren wir Sie aktuell über den Fortgang der Kampagne und weitere MISEREOR-Aktionen.

      Haben Sie Fragen?


      9 Argumente für einen echten Kohleausstieg
      Publikation

      Pointierte Fakten zu den zerstörerischen Folgen der Kohleindustrie für alle Wissbegierigen...

      Pointierte Fakten zu den zerstörerischen Folgen der Kohleindustrie für alle Wissbegierigen verständlich und mit eindrücklichen Grafiken aufbereitet.

      • Herausgeber: MISEREOR
      • Erscheinungsjahr: 2018
      • Seiten: 30

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      Kohleausstieg - weltweit
      Publikation

      Argumente für eine globale Energiewende. Wie kann Kohleaustieg Teil eines nötigen Systemwandels...

      Argumente für eine globale Energiewende. Wie kann Kohleaustieg Teil eines nötigen Systemwandels werden, hin zu einem Wohlstandsmodell, dass ohne die Nutzung fossiler Energieträger auskommen muss? Dieses Dossiers thematisiert einerseits die zentralen Probleme, die mit der Kohlenutzung zusammenhängen. Andererseits nimmt es unterschiedliche Perspektiven in den Blick, wie der schwierige Weg aus der Kohle in eine emissionsarme Zukunft gestaltet werden kann. 

      Ein Dossiers von MISEREOR in Zusammenarbeit mit der Redaktion von Weltsichten.

      • Herausgeber: MISEREOR
      • Erscheinungsjahr: 2018
      • Seiten: 24

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      Die problematischen Steinkohleimporte deutscher Energiekonzerne
      Publikation

      Energieversorger in Deutschland nutzen nach wie vor große Mengen an Steinkohle aus Ländern, in denen...

      Energieversorger in Deutschland nutzen nach wie vor große Mengen an Steinkohle aus Ländern, in denen die Menschenrechtssituation in den Abbaugebieten schlecht ist. Mittlerweile suchen sie zwar das Gespräch mit Betroffenen vor Ort. Minenbetreiber müssen aber immer noch keine Konsequenzen fürchten.

      • Herausgeber: MISEREOR
      • Erscheinungsjahr: 2017
      • Seiten: 4

       

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      Studie: Wenn nur die Kohle zählt
      Publikation

      19 deutsche Unternehmen sind am Bau der Kohlekraftwerke Kusile und Medupi in Südafrika beteiligt,...

      19 deutsche Unternehmen sind am Bau der Kohlekraftwerke Kusile und Medupi in Südafrika beteiligt, die die Menschenrechte auf Wasser, Gesundheit und Nahrung zum Teil erheblich gefährden. Auch Kredite der staatlichen KfW IPEX-Bank und zwei Exportkreditgarantien des Bundes haben den Bau ermöglicht. Doch weder die beteiligten Unternehmen haben eine Verantwortung für menschenrechtliche Folgen anerkannt, noch die Bundesregierung die absehbaren Risiken berücksichtigt.
      MISEREOR fordert daher von der Bundesregierung verbindliche Menschenrechtsvorgaben für das Auslandsgeschäft deutscher Unternehmen und eine Reform der deutschen Außenwirtschaftsförderung.

      • Herausgeber: MISEREOR
      • April 2016
      • Seiten: 76

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      Gute Energie für alle!
      Publikation

      Klimaschutz und Gerechtigkeit im Energiesektor. Fünf Perspektiven aus Afrika, Asien und...

      Klimaschutz und Gerechtigkeit im Energiesektor. Fünf Perspektiven aus Afrika, Asien und Lateinamerika.

      • Herausgeber: MISEREOR
      • November 2017
      • Seiten: 32

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      Gute Energie - Ansätze für eine globale Energiewende
      Publikation

      Ansätze für eine globale Energiewende. Ein Dossier von MISEREOR in Zusammenarbeit mit der Redaktion...

      Ansätze für eine globale Energiewende. Ein Dossier von MISEREOR in Zusammenarbeit mit der Redaktion welt-sichten.

      • Herausgeber: MISEREOR
      • Erscheinungsjahr: Dezember 2017
      • Seiten: 20

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      Das Bischöfliche Hilfswerk MISEREOR e. V. ist wegen Förderung der Entwicklungszusammenarbeit nach dem Freistellungsbescheid des Finanzamtes Aachen-Stadt, Steuer-Nr. 201/5900/5748, vom 07.03.2019 für das Jahr 2017 nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes von der Körperschaftsteuer befreit.