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      Aachen/Port-au-Prince, 18.10.2016

      MISEREOR weitet Haiti-Hilfe aus

      Saatgut und Setzlinge für die Sturmopfer. Weitere Sofortmaßnahmen in Vorbereitung.

      (Aachen/Port-au-Prince, 18. Oktober 2016) Nach den verheerenden Zerstörungen durch Wirbelsturm "Matthew" in Haiti weitet MISEREOR seine Hilfe für die betroffene Bevölkerung auf der Karibikinsel aus. Mit weiteren 45.000 Euro finanziert das Werk für Entwicklungszusammenarbeit die Beschaffung von Saatgut und Setzlingen für die Landwirtschaft.

      "Dadurch wird es Sturmopfern möglich sein, einen Teil der für sie notwendigen Lebensmittel selbst anzubauen und Anfang des nächsten Jahres zu ernten", sagt MISEREOR-Länderreferentin Barbara Küpper, die sich gemeinsam mit Heinrich Oelers, Leiter der Abteilung Lateinamerika bei MISEREOR, zurzeit in Haiti ein Bild von der Lage macht und die unmittelbare Nothilfe ebenso wie langfristige Entwicklungsmaßnahmen koordiniert. Noch im Laufe dieser Woche wird MISEREOR weitere Hilfsmaßnahmen einleiten.

      Dramatische Berichte

      Bei einem Treffen mit verschiedenen haitianischen Partnerorganisationen von MISEREOR in der Hauptstadt Port-au-Prince schilderten Teilnehmer die dramatische Situation, die durch den Wirbelsturm in Teilen des Landes ausgelöst wurde. Raymond Delinois von der Nichtregierungsorganisation ACAPE erklärte, in den Departements Grande Anse und Nippes seien bis zu 90 Prozent der Häuser zerstört, auch beim Nutzvieh liege die Verlustquote bei bis zu 95 Prozent. Unterricht für Kinder und Jugendliche ist momentan nicht möglich, da die Schulgebäude bis auf wenige Ausnahmen nicht mehr genutzt werden können. Sauberes Wasser ist nicht verfügbar, die Zahl der Cholerafälle steigt. Die genannten Gebiete sind mit Fahrzeugen nur schwer zu erreichen, zudem funktioniert die Kommunikation per Telefon nicht. Auch aus anderen Landesteilen wird ein ähnliches Lagebild gezeichnet.

      Häuser und Waldgärten hielten stand

      Unterdessen senden Küpper und Oelers auch gute Nachrichten aus dem Krisengebiet. "Die nach dem Erdbeben von 2010 mit MISEREOR-Geldern wieder aufgebauten Häuser haben sich als widerstandsfähig gezeigt und dem Sturm standgehalten", berichtet Küpper. "Unser Wohnbaumodell mit lokalen Materialien hat sich bewährt." Auch in den von MISEREOR seit vielen Jahren mitfinanzierten Waldgärten sind die Schäden vergleichsweise gering ausgefallen. Dabei bilden Bäume, Wild- und Kulturpflanzen, Mikroorganismen sowie Wild- und Haustiere eine Lebensgemeinschaft, die die Bauernfamilien bewirtschaften und nutzen können. Nach Hurrikan "Matthew" stellte sich heraus, dass viele Bäume in Waldgärten besser geschützt sind und dem Sturm standgehalten haben.

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      MISEREOR unterstützt in Haiti zur Zeit 58 Projekte in Höhe von über 10,5 Millionen Euro.

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      Spenden per Überweisung:      IBAN DE75 3706 0193 0000 1010 10      BIC GENODED1PAX     Pax-Bank Aachen      S05182 Betreff: Haiti

      MISEREOR ist wegen Förderung der Entwicklungszusammenarbeit nach dem letzten uns zugegangenen Freistellungsbescheid des Finanzamtes Aachen-Stadt, Steuer-Nummer 201/5900/5748,nach § 5 Abs.1 Nr. 9 des Körperschaftssteuergesetzes von der Körperschaftssteuer befreit.


      Einblicke in die Situation vor Ort mit Bildern von unseren Partnerorganisationen


      MISEREOR-Projektarbeit auf Haiti

      Mit Waldgärten Ernährung sichern und Umwelt schützen

      Kleinbauern forsten ihr Land auf und machen ausgelaugte Böden fruchtbar. Unterstützen Sie dieses Projekt, damit Landbewohner in Haiti wieder eine tragfähige Lebensgrundlage finden.

      Zum Projekt

      Es kommt vor, dass für ein Spendenprojekt mehr Spenden eingehen, als MISEREOR bewilligt hat. Spendenprojekte stehen beispielhaft für die Arbeit in den von MISEREOR geförderten Projekten weltweit. Sollte das Spendenaufkommen höher als die Summe sein, die MISEREOR mit den Projektträgern vereinbart hat, schreiben wir deshalb den Überschuss Projekten mit ähnlichem Konzept gut.


      Kommentare unserer Spenderinnen und Spender


      Bitte vergesst vor lauter aktuellen Nachrichten aus Syrien nicht den Rest der Welt


      DAS WENIGE WAS DU TUST IST VIEL


      Wir spenden, weil wir finden, dass dieses Geld statt Weihnachtsgeschenken an unsere Kunden in Haiti besser aufgehoben ist und dort den Menschen wirklich helfen kann. In unserem reichen Land geht es jedem gut und uns fällt ein wenig Verzicht nicht schwer! Wir würden uns freuen, wenn viele weitere Unternehmen unserer Idee folgen würden!

      Siegfried Hans, azzurromedia Werbung & Design

      Wenn alle teilen braucht niemand zu hungern.


      Weiterhin viel Erfolg !

      Factor Gym GmbH 77855 Achern

      Zusammen können wir vielen Menschen helfen und die Welt ein bisschen besser machen

      H.Z.

      Willst du glücklich sein im Leben,Trage bei zu andrer Glück,Denn die Freude, die wir geben,Kehrt ins eigne Herz zurück.

      Centurio

      Jeder Euro wird gebraucht!

      S. Becker

      Wenn wir Im Sinne Jesu nicht helfen, wer dann ...?

      Jo

      Weil es uns verschont hat, müssen wir den Betroffenen helfen.


      Gott segnen die Menschen dort.

      Babic

      Jeder, der es irgendwie möglich machen kann, sollte hier helfen

      H. J. Groß

      Jeden ein wenig ergibt ganz viel (Hilfe)


      Das was ihr für einen meiner Nächsten getan habt, habt ihr für mich getan...

      Roland Ulbrich

      Ich danke allen Mitarbeitern von Misereor von ganzem Herzen für ihren Einsatz!

      Thomas Gruber

      Misereor: wirksam und nachhaltig

      Dr. Peter Witte

      Viele Körner füllen einen Sack

      Josef

      Bitte helfen auch Sie den armen Menschen in Haiti, die dringend unsere Hilfe brauchen, mit Ihrer Spende, so wie auch ich es gerade getan habe. Vielen Dank.

      Oliver Leis

      Lasst uns, denen es gut geht, denen helfen, die alles verloren haben - und wenn es auch nur ein Euro ist...!

      Oliver

      Menschenhilfe ist Gottes Hilfe


      Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern.

      Claudia und Andreas Püttner

      Im Gebet bin ich bei Euch.


      Ich habe vor 2 Jahren verschiedene Projekte in Haiti besucht, die erneute Katastrophe geht mir sehr nahe.

      B. M.

      Ich möchte mich dem Kommentar von Florian Söltl ohne Vorbehalte anschließen! Macht mit!

      N.N.

      In welch Luxus wir hier leben dürfen, sollte Anlass für jeden sein, eine Kleinigkeit zu spenden. Macht mit!

      Florian Söltl

      Jeden von uns können Naturkatastrophen wie diese treffen...

      Juliane